Reisen / Travel

Bologna

Besuch bei einem alten Schulfreund in Bolognia, der Stadt, die mein Vater aus den 70er Jahren als Hochburg der italienischen Linken in romantischer Erinnerung hatte. Heute wirkt die Stadt, trotz ihrer vielen Studenten, eher posh. Man nennt sie, aufgrund ihrer opulenten Küche, „la grassa“: die Fette. Und die vielen Salumerien und Delikatessenläden in der Altstadt machen diesem Namen alle Ehre.

Die Universität von Bologna ist die Älteste Europas und wurde nach hauseigenen Angaben 1088 gegründet. Das architektonische Wahrzeichen der Stadt sind aber die Zwillingstürme auf der Piazza di Porta Ravegnana. Der Torre Asinelli und der Torre Garisenda aus dem 11. und 12. Jahrhundert sind allerdings nicht die einzigen Geschlechtertürme Bolognas, die von Mitgliedern adliger Familien errichtet wurden: Von den ursprünglich im Mittelalter entstandenen circa 200 Türmen sind heute noch um die zehn erhalten.

Für mich als Archäologin war vor allem eine Zugfahrt ins nahegelegene Ravenna mit dem imposanten Grabmal des Gotenkönigs Theoderisch aus dem 6. Jh. n. Chr. interessant.

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