Reisen / Travel

‚Isfahan is half of the world‘

… sagt ein persisches Sprichwort. Isfahan hat über 1,5 Millionen Einwohner, liegt am Rande der Wüste, ist eine Universitätsstadt und Partnerstadt von Freiburg im Breisgau. Vor allem aber ist sie eins: sehr touristisch!

… according to a Persian saying. Isfahan has more than 1.5 million inhabitants and lies in the centre of Iran; it is a university city and a partner city of Freiburg, southern Germany, but above all, it is very touristy.

Renovierung der Königsmoschee // Shah (or Imam) Mosque, under construction.

Nach vielen kurzen Nächten, morgendlichen Abreisen vor Sonnenaufgang und stundenlangen Busfahrten zu staubigen, menschenleeren Orten, sollte Isfahan als Abschluss unserer zweieinhalb-wöchigen Iran-Reise noch ein bisschen Erholung bieten – neben der Besichtigung der üblichen fünf Moscheen am Tag, versteht sich. Und dann gibt es da ja noch die in safawidischer Zeit (17. Jh.) errichteten Brücken über den Fluss Zayandeh, wie z. B. die berühmte zweistöckige Si-o-Seh Pol („Brücke der 33 Bögen“), das armenische Viertel mit der Vank-Kathedrale, den Tschehel Sotun, den Hasht-Behesht- und den Ali Qapu-Palast; Letzterer liegt, gegenüber der Königsmoschee, am Meidan-e-Naqsh-e-Jahan: der größten Platzanlage, die ich in meinem Leben gesehen habe. Sie hieß unter anderem einmal „Platz des Schah“ und wurde nach der Islamischen Revolution – Überraschung! – in „Platz des Imam“ umbenannt. An ihrem Nordende beginnt der Basar von Isfahan, doch auch hier muss man sich auf viele Touristen, und entsprechende Preise, einstellen.

Isfahan was supposed to be the glorious final of our Iran trip, after many short nights, departures before sunrise, endless busrides, and countless dusty ancient sites. Even archaeologists are tired sometimes… Just that there were the usual five mosques to visit per day in Isfahan, as well as the Safawid bridges over the river Zayandeh, such as the Si-o-Seh Pol („Bridge of the 33 arches“), the Armenian Vank-Cathedral, the Tschehel Sotun, the Hasht-Behesht- and the Ali Qapu-Palace besides the Meidan-e-Naqsh-e-Jahan: the largest square I have ever seen in my entire life. It had once been called the „Shah Square“ and was renamed  the „Imam Square“ after the islamic revolution. Its northern end forms the entrance to the great bazaar, a very touristic place with touristic prices.

Mittagessen am Naqsh-e-Jahan-Platz. // The Naqsh-e-Jahan square at lunch time.

Freitagsmoschee von Isfahan. // Friday Mosque of Isfahan.

Da ich pünktlich zum Eintritt des entspanntesten Teils der Reise mit erheblichen Unannehmlichkeiten das Bett – oder eher die Toilette… – hüten musste, kann ich zu Isfahan leider nicht viel berichten – außer, dass ich lieber mehr Zeit in Shiraz (und auf dessen Basar) verbracht hätte, das bei mir einen sehr guten ersten Eindruck hinterlassen hat.

Unfortunately I was doomed to spend most of our relax time in Isfahan in bed – or, to be honest, in the bathroom… -, so that I cannot tell a lot about the city, apart from the fact that I would have had preferred to spend more time in Shiraz which seems to be an interesting and nice city at least from what ich have seen.

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